Ein ganzes Berufsleben

Wie sind Sie seinerzeit zu Kittendorf gekommen und wie hat sich Ihr Berufsweg daraufhin gestaltet?
Ich hatte damals mein Wirtschaftsabitur in der Tasche und wollte eigentlich Städteplanung studieren. Doch dann hat mein Vater bei einem Sonntagsspaziergang Herrn Kittendorf getroffen und vereinbart, dass ich mich bei ihm vorstelle. Aus heutiger Sicht mutet das vielleicht schwer nachvollziehbar an. Als junger Mensch bin ich seinem Rat einfach gefolgt – und habe diese Entscheidung bis heute nie bereut.
Die Ausbildung zum Steuerfachangestellten habe ich als Jahrgangsbester abgeschlossen und wurde daraufhin gefragt, ob ich in die Prüfungskommission eintreten möchte. Dieses Ehrenamt übe ich bis heute aus; viele Jahre hatte ich sogar den Vorsitz inne. Ähnlich erging es mir nach der Bilanzbuchhalterprüfung. Auch hier habe ich mich im Prüfungsausschuss engagiert und darüber hinaus Unterrichtstunden meiner früheren Lehrer übernommen.
Nach der Steuerberaterprüfung wurde ich Gesellschafter bei Kittendorf und trat nach einem Aufruf der Kammer ebenfalls in die Prüfungskommission für Steuerberater ein. Meine Motivation war, die harte Prüfung menschlicher und praxisnäher zu gestalten. Darüber hinaus habe ich viele Jahre in Brunsbüttel angehende Industriemeister in BWL sowie in Kosten- und Leistungsrechnung unterrichtet und saß mehrere Jahre im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Heide.
Was ist Ihr heutiges Tätigkeitsfeld bei Kittendorf?
Ich kümmere mich um die Personalarbeit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden. Ob Verbesserungsvorschläge oder Probleme – ich nehme mich der Sache an und stehe in regelmäßigem Austausch mit unserem Betriebsrat. Auch die Organisation von Fortbildungen fällt in meinen Zuständigkeitsbereich. Zusätzlich prüfe und bewerte ich Neuanfragen von Mandaten.
Das alles schaffe ich nur, weil ich ein starkes Team hinter mir weiß.
Was verbindet Sie über all die Jahre mit der Kanzlei und wie fühlt es sich an, so lange dabei zu sein?
Ich habe meinen Berufsalltag stets als höchstinteressant empfunden und konnte schnell Verantwortung übernehmen. Alles in allem sind die Jahre mit ihren Ereignissen und Begegnungen wie im Zeitraffer vergangen.
Was bereitet Ihnen an Ihren Tätigkeiten Freude?
Ich finde es spannend, mit so vielen verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten. Mir liegt es am Herzen, dass wir miteinander eine gute Zeit haben. Uns soll es gut gehen und selbstverständlich genauso unseren Mandanten.
Was mir ebenfalls Freude bereitet, ist, für herausfordernde Situationen passende Lösungen zu entwickeln.
Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit Mandanten wichtig?
Unser Anspruch ist es, zum Gelingen ihres wirtschaftlichen Erfolges beizutragen. Jeder Mandant soll spürbar erleben, was wir für ihn leisten. Zudem ist es mir wichtig, ständig ein offenes Ohr für unsere Mandanten zu haben und im Gespräch zu bleiben – auch und gerade in schwierigen Zeiten.
Wie gestaltet sich das Miteinander im Team?
Ich vergleiche uns gerne mit einem Bienenvolk. Wir sausen hin und her, sind gut organisiert und bringen gemeinsam unsere Projekte zum Erfolg.
Warum würden Sie Kittendorf als Arbeitgeber empfehlen?
Wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima durch unser familiäres Miteinander. Passend dazu erfährt man bei uns viel Wertschätzung. Diese drückt sich in zahlreichen Benefits aus, aber auch in flexiblen Lösungen, um Berufs- und Privatleben zu vereinen. Hier schaffen wir gerne die Freiräume, die es braucht.
Was sollten neue Kolleg:innen wiederum mitbringen?
Eine positive Art und eine offene Haltung, wenn es darum geht, neue Aufgaben zu übernehmen. Des Weiteren suchen wir Mitarbeitende, die gewissenhaft sind, vorausschauend handeln und mitdenken. Dazu gehört es, sich nicht allein in den Vordergrund zu stellen, sondern sich als Teil des Ganzen zu verstehen.
Was ist Ihr persönlicher Ausgleich zum anspruchsvollen Berufsalltag?
Ich bin ein begeisterter Marathonläufer, war bereits bei Veranstaltungen in New York, Berlin und Hamburg am Start und früher mehrfach Vizelandesmeister im Crosslauf.
Zudem bin ich seit 25 Jahren bei den hiesigen Volksläufen dabei. Hierbei handelt es sich um eine Langlauf-Serie mit zehn Wettkämpfen pro Jahr und mein Ziel ist es, 2026 meinen 250. Volkslauf zu absolvieren – das wäre mit Abstand ein neuer Rekord.
Darüber hinaus gilt meine ganze Leidenschaft dem heimischen Garten. Hier haben meine Frau und ich ein kleines, ökologisches Paradies geschaffen, mit Bachlauf, alten Bäumen und blühenden Rabatten. Warme Abende draußen gemeinsam mit Kindern und Enkeln zu verbringen, ist für mich das Schönste überhaupt!
