Langjährige Betriebszugehörigkeit

„Meine Arbeit ist nach wie vor eine Leidenschaft.“

Für Angela Greis ist ihre Tätigkeit in der Steuerberatung weit mehr als nur ein Job – sie ist Berufung. Seit 38 Jahren arbeitet sie in der Kanzlei Kittendorf, die durch ihre Familie tief mit ihrem Leben verbunden ist. Ihr Onkel gab der Kanzlei ihren Namen, ihr Vater leitete das Unternehmen bis zu seiner Pensionierung, und nun tritt auch ihr Sohn in die Fußstapfen der Familie.

 

Was sie an ihrer Arbeit so schätzt, warum die Steuerberatung ein toller Beruf für junge Menschen ist und welche Erfahrungen sie in über drei Jahrzehnten gesammelt hat, erfahren Sie in diesem Interview.

Wann sind Sie zu Kittendorf gekommen, und haben Sie damals damit gerechnet, so lange im Unternehmen zu bleiben?

 

„Anfang der 80er-Jahre begann ich meine Ausbildung bei Kittendorf. Doch im dritten Lehrjahr zog es mich für vier Jahre nach England. Als ich zurückkehrte, beendete ich meine Ausbildung und wollte eigentlich nach Berlin gehen, da mein Onkel aufgrund seiner DDR-Verbindungen dort viele Mandate hatte. Doch dann kam alles anders: Ich stellte fest, dass ich schwanger war. Also entschied ich mich, in Dithmarschen zu bleiben, wo das Leben mit Kind auf dem Land einfach schöner war. Kittendorf war zu dieser Zeit schon sehr familienfreundlich, was mir sehr entgegenkam.“

 

 

Was ist Ihr heutiges Tätigkeitsfeld bei Kittendorf?

 

„Zu Beginn lag mein Fokus auf der Buchhaltung, doch schnell verlagerte sich mein Schwerpunkt auf Jahresabschlüsse. Das Thema Jahresabschluss und die damit verbundenen Steuererklärungen sind bis heute meine Spezialität.“

 

 

Was verbindet Sie über all diese Jahre mit der Kanzlei?

 

„Zum einen natürlich die Familie – der Name Greis ist sowohl bei Kittendorf als auch bei unseren Mandanten und in der Region bekannt. Zum anderen ist es die Liebe zu meinem Beruf. Ich mag meine Arbeit nach wie vor sehr und fühle mich hier gut aufgehoben.“

 

 

Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit den Mandanten beschreiben?

 

„Ich arbeite mit vielen meiner Mandanten bereits seit über 20 Jahren zusammen. Diese langjährige Zusammenarbeit schafft eine tiefe Verbundenheit – fast wie eine Freundschaft. Man kennt sich, vertraut sich und begleitet sich gegenseitig über Jahre hinweg.“

 

 

Was schätzen Sie an Kittendorf aus Mitarbeitersicht?

 

„Die Flexibilität. Ich kann eigenständig arbeiten – sowohl im Büro als auch von zu Hause – und meine Arbeitszeiten sind sehr frei gestaltbar. Natürlich bin ich auch da, wenn es mehr zu tun gibt und der ‚extra Schritt‘ notwendig ist. Aber diese Freiheit und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, sind wirklich besonders.“

 

 

Wie fühlt es sich an, so lange Teil des Unternehmens zu sein?

 

„Es fühlt sich wie Familie an – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch die Mandanten gehören dazu. Wenn ein neuer Mandant kommt, fahre ich immer persönlich hin, um mir ein Bild von ihm und seinem Unternehmen zu verschaffen. Diese persönliche Ebene ist mir sehr wichtig, ebenso wie das harmonische Miteinander im Team.“

 

 

Welche Wünsche haben Sie für Ihre Zukunft bei Kittendorf?

 

„Ich könnte mir nichts Besseres vorstellen. Ich hoffe, dass es genauso weitergeht, bis zur Rente. Der bevorstehende Generationswechsel ist für uns alle ein spannender Moment. Mein größter Wunsch ist, dass Kittendorf in gute Hände übergeht und die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben wird. Es ist mir wichtig, dass die Werte, die dieses Unternehmen ausmachen – wie Familienorientierung, Qualität und ein vertrauensvolles Miteinander – auch in Zukunft erhalten bleiben. So wie es heute läuft, kann es ruhig noch viele Jahre weitergehen.“

 

 

Haben Sie einen Tipp für junge Menschen, die eine Karriere in der Steuerberatung anstreben?

 

„Die Steuerberatung bietet hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten und ein gutes Arbeitsumfeld, aber nur, wenn man bereit ist, dafür zu arbeiten und sich mit seinem Beruf zu identifizieren. Wenn man merkt, dass einem die Arbeit keinen Spaß macht, sollte man nicht zögern, frühzeitig neue Wege zu gehen. Nur so wird man in seinem Beruf wirklich gut.“